Bildung und Lernen im Alter

25. Juni 2018

18:30 Uhr
O 25 Hörsaal 1 (H1) der Uni Ost

studium generale
Ringvorlesung: „Alter(n) besser verstehen“

Vertretungsprof. Dr. Renate Schramek
Hochschule für Gesundheit, Bochum

In einer Zeit des langen Lebens gehen wir selbstverständlich davon aus, dass Bildung und Lernen im Alter an Bedeutung gewinnen. Warum sollen aber ältere Menschen sich weiterbilden und lernen? Ist man im Alter überhaupt noch lernfähig oder lernwillig? Nach einer kurzen Begriffsklärung von „Bildung“ und „Lernen“ werden zunächst die Lernformen und die Gestaltung von Lernprozessen im Lebensverlauf betrachtet. Vor diesem Hintergrund werden die Dimensionen des Lernens in der zweiten Lebenshälfte analysiert und die Anliegen und (Lern-) Bedürfnisse älterer Menschen in den Blick genommen. Daraus leiten sich didaktische Leitsätze und Konzepte für die Altersbildung ab. Vor dem Hintergrund der Heterogenität des Alters werden die eingangs gestellten Fragen abschließend aufgegriffen und diskutiert.