Termine und Veranstaltungen



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April 2015
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27.04.2015
Beginn: 18:30
Ort: Hörsaal 13 (H13) der Uni Ost
Veranstalter: studium generale Vorträge

Wissenschaftliche Vorträge

Sprachevolution – vom Verstehen zum Sprechen

Prof. Dr. Günter Ehret
Institut für Neurobiologie

Nur der Mensch spricht. Jedem von uns ist klar, dass Sprechen mit all seinen Lautäußerungen und Grammatikregeln, anders als emotionale Lautäußerungen wie Schreien oder Lachen, gelernt werden muss. In dem Vortrag werden wichtige Voraussetzungen zum Erlernen von Sprache vorgestellt und gezeigt, dass diese schon früh in der Evolution der Säugetiere vorhanden waren. Sie betreffen Leistungen der akustischen Wahrnehmung, die für das genaue „Hinhören“ wichtig sind, die Organisation des Gehirns, wie z.B. die Ausbildung einer sprechenden (meist der linken) Hinhälfte, und die Ausstattung mit Genen, welche für audiomotorisches Lernen, wozu Sprachlernen gehört, essentiell sind. Der letzte Schritt zu einer differenzierten Sprache war anscheinend mit der speziellen Ausbildung unseres tief sitzenden menschlichen Kehlkopfes verbunden, der in dieser Form selbst beim Neanderthaler noch nicht vorlag.


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28.04.2015
Beginn: 19:00
Ort: Stadthaus Ulm
Veranstalter: Ulmer Universitätsgesellschaft (UUG)

Öffentliche Mitgliederversammlung der UUG

Mitgliederversammlung 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder,

um die Ulmer Universitätsgesellschaft noch besser in der Stadtgesellschaft zu verankern, hat der Vorstand beschlossen, die diesjährige Mitgliederversammlung als öffentliche Veranstaltung durchzuführen.

Sie findet daher statt am

Dienstag, den 28. April 2015, um 19:00 Uhr

im Stadthaus Ulm  

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Ulmer Universitätsgesellschaft wird Präsident Professor Dr. Karl Joachim Ebeling seinen wie immer hochinteressanten Bericht über die erfolgreiche Entwicklung der Universität Ulm seit der letzten Mitgliederversammlung geben. 

Höhepunkt der Veranstaltung wird ein Vortrag von Professor Dr. med. Markus Huber-Lang, Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie zum Schwerpunkt „Traumaforschung“ sein. Für diesen Forschungsbereich, in welchem die Universität Ulm aufgrund ihrer ausgewiesenen Expertise eine bundesweit führende Position einnimmt, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft kürzlich einen Sonderforschungsbereich bewilligt. Wunsch und Ziel der Universität ist es daher auch, die Einrichtung eines außeruniversitären Forschungsinstituts zu realisieren. 
                                                                                                         

Der Titel des Vortrages von Prof. Dr. med. Markus Huber-Lang lautet 

Gefahrenantwort nach Trauma 

Weltweit erleiden zahlreiche Menschen im Verlauf des Lebens eine schwere Verletzung. Das Gewebetrauma kann erhebliche Komplikationen hervorrufen, von der Gerinnungsstörung und Ganzkörperentzündung bis hin zur Blutvergiftung, Blutschrankenstörung und Mehrorganversagen. Die zugrundeliegenden Auslöser, Störgrößen und Mechanismen sind bisher noch wenig verstanden. Ein grundlegendes Verständnis der pathophysiologischen Zusammenhänge ist jedoch Grundvoraussetzung für die Entwicklung wirksamer individualisierter Therapien und für ein erfolgreiches klinisches Trauma-Management. Die gesellschaftliche Relevanz dieser Thematik begründet sich dadurch, dass physische Traumen die häufigste Todesursache bei Menschen unter 45 Jahren mit Gesundheitskosten von bis zu 30 Mrd. €/Jahr sind. 

Nach diesem sicher hoch interessanten Vortrag folgen noch in geraffter Form die vorgegebenen Regularien einer Mitgliederversammlung mit den Tagesordnungspunkten: 

  1. Bericht des Vorsitzenden der Universitätsgesellschaft mit
    Rückblick  2014
    Ausblick 2015
  1. Feststellung des Jahresabschlusses 2014
    Bericht der Rechnungsprüfer

    Aussprache
    Entlastung des Vorstandes
  1. Finanzplan 2015

  2. Verschiedenes 

Ich lade Sie alle herzlich zur Mitgliederversammlung ein und würde mich freuen, wenn Sie kommen. Der Abend klingt mit einem kleinen Umtrunk aus.     

Mit freundlichen Grüßen

Hans Hengartner

Vorsitzender der Ulmer Universitätsgesellschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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30.04.2015
Beginn: 19:30
Ort: Villa Eberhardt, Heidenheimer Str. 80, 89075 Ulm
Veranstalter: Humboldt-Studienzentrum (HSZ)

Philosophischer Salon „Was ist das Gute?“

„Was ist das Gute?“  

Was wird als gut empfunden oder gedacht? Bezieht sich das Gute auf einzelne Handlungen oder gibt es das Gutsein von Menschen, also gute Menschen? Kann nur der je Einzelne gut sein? Ist Gerechtigkeit das höchste Gut und verweist damit auf eine gute gesellschaftliche Ordnung?
Das Gute muss immer einen Maßstab, ein Maß haben. Wie kann man aber das Gutsein von Gütern messen? 

Der Philosophische Salon will der Frage nach dem Wesen des Guten, worauf es sich bezieht und wie man es ermittelt, in einer Reihe von Vorträgen nachgehen.

Prof. Dr. Jean-Pierre Wils

Radboud-Universität Nijmegen

Das Gute – ein Fass ohne Boden? Ein politischer Vorschlag.

Jean-Pierre Wils, geb. 1957 in Geel, studierte Philosophie und katholische Theologie in Löwen und Tübingen, war nach erfolgreicher Promotion und Habilitation wissenschaftlicher Mitarbeit im Zentrum für Interfakultären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen. Im Sommersemester 1993 und Wintersmester 1993/94 war er Gastprofessor für Philosophie am Humboldt-Studienzentrum. Von dort aus lehrte er an den Universitäten Tübingen und Freiburg, bis er 1996 einen Ruf an die Radboud Universität Nijmegen erhielt. Hier ist er Ordinarius für „Theologische Ethik“ an der Fakultät der Theologie und zugleich Ordinarius für "Kulturtheorie der Moral unter besonderer Berücksichtigung der Religion". Bis 2006 war er zudem dort wissenschaftlicher Direktor des Interdisziplinären Ethikzentrums. Wils ist Autor mehrerer Bücher sowie zahlreicher Aufsätze zur theologischen und philosophischen Ethik in Zeitungen und Zeitschriften.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Franz-Josef Radermacher, Universität Ulm

“Wirtschaft im 21. Jahrhundert: eine akademische Herausforderung”

 

 


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08.05.2015
Beginn: 15:00
Ort: N 24 / Hörsaal 21, Universität, Oberer Eselsberg
Veranstalter: studium generale Vorträge

Ringvorlesung u3gu

"Was brummt und rumort denn da? - Vibrationskommunikation bei groß und klein!"

Dr. Taina Conrad
Institut f. Evolutionsökologie & Naturschutzgenomik

 


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11.05.2015
Beginn: 18:30
Ort: Hörsaal 13 (H13) der Uni Ost
Veranstalter: studium generale Vorträge

Wissenschaftliche Vorträge

Wie reagieren Pflanzen auf den Klimawandel? Von globaler Analyse bis hin zu den Nanowissenschaften

Prof. Dr. Steven Jansen
Institut Botanik und Ökologie Universität Ulm

Pflanzen sind unersetzlich für das Leben auf der Erde. Sie versorgen uns mit Nahrung, Brennstoffen, Textilien, industriellen Rohstoffen und Medikamenten. Sie versorgen unsere Atmosphäre mit Atemluft, schützen uns vor extremen Witterungsbedingungen und dienen der belebten Natur als Nahrung und Unterschlupf.
Heutzutage stellt der Klimawandel eine der größten Herausforderungen des 21. Jahr-hunderts dar und lässt viele Fragen aufkommen: Welchen Einfluss haben höhere Temperaturen und Verschiebungen der Niederschläge auf das Ökosystem Wald? Welche Bäume sollten Forstwirte kultivieren und welche Auswirkungen hat der steigende CO2-Gehalt in der Atmosphäre auf Pflanzen?
Antworten auf diese Fragen hängen stark von unserem Verständnis ab, wie Pflanzen wachsen und sich an potentiell ändernde Umweltbedingungen anpassen können. Präsentiert werden Beispiele aus der aktuellen Forschung, die von der Betrachtung ganzer Ökosysteme bis hin zum Nano-Maßstab reichen.

 

 

 

 


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12.05.2015
Beginn: 18:30  Ende: 20:00
Ort: N 27, Multimediaraum des neuen Forschungsgebäudes, Universität Ulm Ost
Veranstalter: Humboldt-Studienzentrum (HSZ)

Ringvorlesung "Wirtschaft im 21. Jahrhundert"

Georg Gebhardt
Universität Ulm

"Ursachen und Konsequenzen der zunehmenden ökonomischen Ungleichheit im 21. Jahrhundert“

 


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19.05.2015
Beginn: 18:30  Ende: 20:00
Ort: N 27, Multimediaraum des neuen Forschungsgebäudes, Universität Ulm Ost
Veranstalter: Humboldt-Studienzentrum (HSZ)

Ringvorlesung "Wirtschaft im 21. Jahrhundert"

Prof. Dr. Dr. Otto-Peter Obermeier
Honorarprofessor am Humboldt-Studienzentrum
„Die Schulden der Staaten. Das moralische Thema der Zukunft?"

 

 


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21.05.2015
Beginn: 19:30
Ort: Villa Eberhardt, Heidenheimer Str. 80, 89075 Ulm
Veranstalter: Humboldt-Studienzentrum (HSZ)

Philosophischer Salon „Was ist das Gute?

„Was ist das Gute?“  

Was wird als gut empfunden oder gedacht? Bezieht sich das Gute auf einzelne Handlungen oder gibt es das Gutsein von Menschen, also gute Menschen? Kann nur der je Einzelne gut sein? Ist Gerechtigkeit das höchste Gut und verweist damit auf eine gute gesellschaftliche Ordnung?
Das Gute muss immer einen Maßstab, ein Maß haben. Wie kann man aber das Gutsein von Gütern messen?

Der Philosophische Salon will der Frage nach dem Wesen des Guten, worauf es sich bezieht und wie man es ermittelt, in einer Reihe von Vorträgen nachgehen.

Prof. Dr. Annemarie Pieper

Universität Basel

„Wer bestimmt, was gut ist?“

„Was ist das Gute?“ 

Was wird als gut empfunden oder gedacht? Bezieht sich das Gute auf einzelne Handlungen oder gibt es das Gutsein von Menschen, also gute Menschen? Kann nur der je Einzelne gut sein? Ist Gerechtigkeit das höchste Gut und verweist damit auf eine gute gesellschaftliche Ordnung?
Das Gute muss immer einen Maßstab, ein Maß haben. Wie kann man aber das Gutsein von Gütern messen? 

Der Philosophische Salon will der Frage nach dem Wesen des Guten, worauf es sich bezieht und wie man es ermittelt, in einer Reihe von Vorträgen nachgehen.

 

Dr. Harald Schneider

Gründer Spielstatt Ulm

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Juli 2015
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02.07.2015
Beginn: 19:30
Ort: Villa Eberhardt, Heidenheimer Str. 80, 89075 Ulm
Veranstalter: Humboldt-Studienzentrum (HSZ)

Philosophischer Salon „Was ist das Gute?"

„Was ist das Gute?“ 

Was wird als gut empfunden oder gedacht? Bezieht sich das Gute auf einzelne Handlungen oder gibt es das Gutsein von Menschen, also gute Menschen? Kann nur der je Einzelne gut sein? Ist Gerechtigkeit das höchste Gut und verweist damit auf eine gute gesellschaftliche Ordnung?
Das Gute muss immer einen Maßstab, ein Maß haben. Wie kann man aber das Gutsein von Gütern messen?

Der Philosophische Salon will der Frage nach dem Wesen des Guten, worauf es sich bezieht und wie man es ermittelt, in einer Reihe von Vorträgen nachgehen.

Prof. Dr. Karen Joisten

Universität Kassel

 

 


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07.07.2015
Beginn: 18:30  Ende: 20:00
Ort: N 27, Multimediaraum des neuen Forschungsgebäudes, Universität Ulm Ost
Veranstalter: Humboldt-Studienzentrum (HSZ)

Ringvorlesung "Wirtschaft im 21. Jahrhundert"

 


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08.07.2015
Beginn: 20:00
Ort: Ulmer Münster
Veranstalter: Musisches Zentrum der Universität

Benefizkonzert des Universitätsorchesters

Programm:

Anton Bruckner

Sinfonie Nr. 3 in d-Moll, WAB 103

Leitung: Burkhard Wolf

 


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10.07.2015
Beginn: 15:00
Ort: N 24 / Hörsaal 13, Universität, Oberer Eselsberg
Veranstalter: studium generale Vorträge

Ringvorlesung u3gu

"Herzoperationen im 21. Jahrhundert - mehr Videospiel als Chirurgie?"

Prof. Dr. Robert Bauernschmitt
Herzchirurgie, Universitätsklinikum Ulm

 

 

 

 

 

 


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12.07.2015
Beginn: 18:00
Ort: Pauluskirche Ulm
Veranstalter: Musisches Zentrum der Universität

Konzert des Universitätschores

Programm:

Joseph Haydn

"Die Schöpfung"

Oratorium für Chor, Solisten und Orchester

Leitung: UMD Albrecht Haupt

 


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13.07.2015
Beginn: 18:30
Ort: Hörsaal 13 (H13) der Uni Ost
Veranstalter: studium generale Vorträge

Wissenschaftliche Vorträge

Der Blick in unser Innerstes – Perspektiven und Möglichkeiten neuer endoskopischer Verfahren

Prof. Dr. Alexander Meining
Leiter der Endoskopie, Klinik für Innere Medizin I

Endoskopische Verfahren, welche den Blick in unseren Gastrointestinaltrakt ermöglichen gibt es bereits seit über 100 Jahren. Die „digitale Revolution“ gestattet uns zwischenzeitlich immer bessere, genauere, miniaturisierte und dadurch atraumatische flexible Optiken zu benutzen. Der Schwerpunkt gastroenterologisch-endoskopischer Verfahren ist daher derzeit die Detektion sehr früher maligner Veränderungen im Magen-Darm-Trakt. Neben der Diagnostik verweisen zukünftige Entwicklungen jedoch auch auf endoskopisch gesteuerte und dadurch minimalst-invasive Therapien.

Dies beginnt bei der einfachen Schlingen-Abtragung prämaligner oder früh-maligner Läsionen und endet beim Einsatz miniaturisierter Roboter (gefertigt im 3D-Druckverfahren) zum Ersatz konventionell chirurgischer Verfahren. Oberstes Ziel ist hierbei bei gleicher Effektivität für den Patienten das Eingriffs-Trauma auf ein absolutes Minimum zu reduzieren um dadurch Nebenwirkungen, Eingriffsdauer und Dauer der Rekonvaleszenz möglichst gering zu halten. Die Perspektiven endoskopischer Verfahren sind daher eng mit dem technologischen Fortschritt verbunden. Nun gilt es die Möglichkeiten, die uns diese technologischen Weiterentwicklungen bieten, sorgfältig zu evaluieren, auf Machbarkeit zu sortieren, (in Zeiten knapper Mittel) auf deren Finanzierbarkeit zu prüfen und letztendlich am Ende auch zu nutzen.