Termine und Veranstaltungen



Kategorie:  


Juli 2014
Drucken
05.07.2014 - 05.10.2014
Beginn: 18:00
Ort: Botanischer Garten
Veranstalter: Botanischer Garten

Skulpturen-Sommer im Botanischen Garten

Grell farbige Vogelnester, Feuerskulpturen und Muezzingesang

Ausstellung vom 05.07. - 05.10.2014

Nach dem Erfolg 2012 ist nun die Fortführung des Skulpturen-Sommers als Bienale im Botanischen Garten geplant.

Ein Skulpturenprojekt des Campus-Ateliers am Musischen Zentrum der Universität Ulm in Kooperation mit dem Botanischen Garten der Universität.

Ergänzt durch ein umfangreiches Begleitprogramm und einen Gesamtkatalog sieht sich auch dieses Projekt wieder als Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Kunst sowie zwischen Universität und der Stadt.

Leitung: Frank Raendchen, LL. M. (oec.)
Akad. Bildhauer und Leiter des Künstlerateliers, Musisches Zentrum der Universität Ulm

Ausstellungseröffnung: Samstag, 05.07.14 um 18 Uhr


August 2014
Drucken
02.08.2014
Beginn: 11:00
Ort: Studio der Sparkasse Ulm, Neue Mitte Ulm
Veranstalter: Ulmer Universitätsgesellschaft (UUG)

11. Öffentliche Vortragsreihe der Ulmer Universitätsgesellschaft

Wissen erleben - Uni Ulm in der Stadtmitte

Prof. Dr. Simone Sommer

Institut für Experimentelle Ökologie
Fakultät für Naturwissenschaften

EcoHealth: Wie beeinflussen Umweltveränderungen die Tiergesundheit?

Madagassische Lemuren, brasilianische Beuteltiere, afrikanische Raubtiere und heimische Gelbhalsmäuse trennen Welten – nicht nur im kilometrischen Sinne. Diese verschiedenen Tiergruppen sind jedoch gleichermaßen lohnende Studienobjekte für die neue Leiterin des Instituts für Experimentelle Ökologie, Professorin Simone Sommer. Die Biologin untersucht, welchen Einfluss Umweltveränderungen auf den Gesundheitszustand von Wirbeltieren haben und schlägt so eine Brücke zwischen Biologie und Medizin.

Doch wie beeinflussen Umweltveränderungen die Gesundheit der Tiere? Wird zum Beispiel ein ursprünglich großes Waldgebiet durch Abholzung oder Straßenbau zerschnitten, können sich die Bewohner nicht mehr frei bewegen und verpaaren. So wird die immunrelevante genetische Variabilität reduziert – mit negativen Folgen für die Gesundheit der Tiere und letztlich für die Biodiversität. Tatsächlich ist bei Säugetieren die Variabilität der Gene des Immunkomplexes MHC, der beim Menschen als HLA bezeichnet wird, für die Abwehr von Krankheitserregern und Parasiten von zentraler Bedeutung. Der Gesundheitszustand ist wiederum mit der Reproduktionsrate (Fitness) verknüpft. Durch Kombination feldökologischer Freilandforschung und neuesten Sequenzierungstechnologien werden die evolutionsökologischen und genomischen Grundlagen untersucht, die die Anpassungsfähigkeiten von Wildtieren an veränderte Umweltbedingungen und ihren Gesundheitszustand beeinflussen.