Termine

Hier finden Sie eine Aufstellung der UUG-Vorträge, der Vorträge des studium generale und des Humboldt-Studienzentrum sowie der Angebote des Musischen Zentrums der Universität.

Was ist Intelligenz? Und was könnte “künstliche Intelligenz” sein?
19. Juni 2018

18:30 Uhr
N 27, Multimediaraum des neuen Forschungsgebäudes, Universität Ost

Humboldt-Studienzentrum

Ringvorlesung: "Intelligenz"

Was ist Intelligenz? Und was könnte "künstliche Intelligenz" sein?

Der Intelligenzbegriff ist für unser modernes Selbstverständnis zentral. Denn Intelligenz gehört zu dem, was wir bei uns selbst und anderen allgemein für wichtig halten. Sie scheint sich darüber hinaus in Intelligenztests sogar objektiv beziffern zu lassen. Allerdings ist es umstritten, was für eine Eigenschaft Intelligenz ist. Das gilt umso mehr, wenn man die vorgeschlagenen Ausweitungen des Begriffs hinzuzieht (z.B. emotionale, soziale und organisationale Intelligenz), die nicht nur für die Psychologie, sondern auch für die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bedeutsam sind.

Wie weit der multidisziplinäre Charakter der Thematik reicht, zeigt sich zudem darin, dass Intelligenz längst nicht mehr als Monopol des Menschen gilt. Auch die Intelligenz nicht-menschlicher Lebewesen und die Künstliche Intelligenz sind Gegenstand intensiver Forschung in der Psychologie, Biologie und Informatik.

Die Ringvorlesung möchte Konzepte und Probleme der Intelligenz von den verschiedenen fachwissenschaftlichen Perspektiven her in einen Überblick bringen.

Alle interessierten Zuhörer sind herzlich eingeladen! Die Vorträge finden dienstags, 18:30 - 20:00 Uhr in der Universität Ost | N27 im Multimediaraum des neuen Forschungsgebäudes statt.

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Universität Ulm:
„Was ist Intelligenz? Und was könnte "künstliche Intelligenz" sein?“

Semesterkonzert des Kammerorchesters Ulmer Studenten (KUS)
24. Juni 2018

17 Uhr

Ort: Stadthaus Ulm

Programm:

Edvard Elgar
Introduction und Allegro für Streicher op.47

Antonin Dvorak
Serenade für 10 Bläser, Violoncello und Kontrabass

Ludwig van Beethoven
3. Klavierkonzert c-Moll op. 37

Susanne Schneider | Klavier
Achim Schmid-Egger | Leitung

 

 

Bildung und Lernen im Alter
25. Juni 2018

18:30 Uhr
O 25 Hörsaal 1 (H1) der Uni Ost

studium generale
Ringvorlesung: „Alter(n) besser verstehen“

Vertretungsprof. Dr. Renate Schramek
Hochschule für Gesundheit, Bochum

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„Maschinelle Intelligenz – von schlauen Gehirnen zu (beinahe) schlauen Computern“
26. Juni 2018

18:30 Uhr
N 27, Multimediaraum des neuen Forschungsgebäudes, Universität Ost

Humboldt-Studienzentrum

Ringvorlesung: "Intelligenz"

„Maschinelle Intelligenz - von schlauen Gehirnen zu (beinahe) schlauen Computern“

Der Intelligenzbegriff ist für unser modernes Selbstverständnis zentral. Denn Intelligenz gehört zu dem, was wir bei uns selbst und anderen allgemein für wichtig halten. Sie scheint sich darüber hinaus in Intelligenztests sogar objektiv beziffern zu lassen. Allerdings ist es umstritten, was für eine Eigenschaft Intelligenz ist. Das gilt umso mehr, wenn man die vorgeschlagenen Ausweitungen des Begriffs hinzuzieht (z.B. emotionale, soziale und organisationale Intelligenz), die nicht nur für die Psychologie, sondern auch für die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bedeutsam sind.

Wie weit der multidisziplinäre Charakter der Thematik reicht, zeigt sich zudem darin, dass Intelligenz längst nicht mehr als Monopol des Menschen gilt. Auch die Intelligenz nicht-menschlicher Lebewesen und die Künstliche Intelligenz sind Gegenstand intensiver Forschung in der Psychologie, Biologie und Informatik.

Die Ringvorlesung möchte Konzepte und Probleme der Intelligenz von den verschiedenen fachwissenschaftlichen Perspektiven her in einen Überblick bringen.

Alle interessierten Zuhörer sind herzlich eingeladen! Die Vorträge finden dienstags, 18:30 - 20:00 Uhr in der Universität Ost | N27 im Multimediaraum des neuen Forschungsgebäudes statt.

Prof. Dr. Heiko Neumann, Universität Ulm:
„Maschinelle Intelligenz - von schlauen Gehirnen zu (beinahe) schlauen Computern“

„Luxus – Der Dadaismus des Besitzens“
28. Juni 2018

19:30 Uhr; Villa Eberhardt, Heidenheimer Str. 80, 89075 Ulm

Humboldt-Studienzentrum

Philosophischer Salon im SS 2018: "Luxus"

Die Frage nach dem Luxus wurde erstmalig in der Auseinandersetzung mit Rousseau diskutiert, der in seinem 2. Discours die Frage stellt, inwiefern Kunst und Wissenschaft zur Verbesserung der Lebensverhältnisse beigetragen haben. Rousseau prangert den eleganten Lebensstil des Pariser Salons an und stellt diesem das ehrliche Landleben gegenüber, das ohne Maskerade und Verstellung auskommt. Dagegen bestand in der Klassik, insbesondere in der Berlinischen Monatsschrift, die einhellige Meinung, dass die Kultur mit dem Überflüssigen begänne. Die Natur selbst schon erzeugt Überfluss, also etwas über das Notwendige und die Bedürfnisse hinausgehende. Dieses Surplus der Natur ist der Luxus und damit die Einbruchsstelle der Kultur des Menschen.

Die philosophische Frage nach dem Luxus ist somit keine nur aus der Neuzeit stammende. Gehört nicht vielmehr der Genuss und das über das Notwendige Hinausgehende, also das, was schlichtweg als überflüssig bezeichnet wird, zur kulturellen Entwicklung des Menschen?

Alle interessierten Zuhörer sind herzlich eingeladen! Die Vorträge finden jeweils donnerstags 19:30 - 21:00 Uhr in der Villa Eberhardt, Heidenheimer Str. 80 statt.

Prof. Dr. Lambert Wiesing, Universität Jena:
„Luxus - Der Dadaismus des Besitzens“
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Altern und Soziale Teilhabe
2. Juli 2018

18:30 Uhr
O 25 Hörsaal 1 (H1) der Uni Ost

studium generale
Ringvorlesung: „Alter(n) besser verstehen“

Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff
Katholische Hochschule, Freiburg

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“Wann beginnt das Leben von Menschen?”
9. Juli 2018

20:00 Uhr
Stadthaus Ulm

Humboldt-Studienzentrum

Humboldt-Lecture im Sommersemester 2018

Prof. Dr. Matthias Wunsch

"Wann beginnt das Leben von Menschen?"

 

„Intelligenz und Maschine – was kommt auf uns zu?“
10. Juli 2018

18:30 Uhr
N 27, Multimediaraum des neuen Forschungsgebäudes, Universität Ost

Humboldt-Studienzentrum

Ringvorlesung: "Intelligenz"

„Intelligenz und Maschine - was kommt auf uns zu?“

Der Intelligenzbegriff ist für unser modernes Selbstverständnis zentral. Denn Intelligenz gehört zu dem, was wir bei uns selbst und anderen allgemein für wichtig halten. Sie scheint sich darüber hinaus in Intelligenztests sogar objektiv beziffern zu lassen. Allerdings ist es umstritten, was für eine Eigenschaft Intelligenz ist. Das gilt umso mehr, wenn man die vorgeschlagenen Ausweitungen des Begriffs hinzuzieht (z.B. emotionale, soziale und organisationale Intelligenz), die nicht nur für die Psychologie, sondern auch für die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bedeutsam sind.

Wie weit der multidisziplinäre Charakter der Thematik reicht, zeigt sich zudem darin, dass Intelligenz längst nicht mehr als Monopol des Menschen gilt. Auch die Intelligenz nicht-menschlicher Lebewesen und die Künstliche Intelligenz sind Gegenstand intensiver Forschung in der Psychologie, Biologie und Informatik.

Die Ringvorlesung möchte Konzepte und Probleme der Intelligenz von den verschiedenen fachwissenschaftlichen Perspektiven her in einen Überblick bringen.

Alle interessierten Zuhörer sind herzlich eingeladen! Die Vorträge finden dienstags, 18:30 - 20:00 Uhr in der Universität Ost | N27 im Multimediaraum des neuen Forschungsgebäudes statt.

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz-Josef Radermacher, Universität Ulm:
„Intelligenz und Maschine - was kommt auf uns zu?“

“Monsieur Göthé. Goethes unbekannter Großvater”
12. Juli 2018

19:30 Uhr; Villa Eberhardt, Heidenheimer Str. 80, 89075 Ulm

Humboldt-Studienzentrum

Einzelvortrag in Zusammenarbeit mit der Goethe-Gesellschaft

 

Alle interessierten Zuhörer sind herzlich eingeladen! Die Vorträge finden jeweils donnerstags 19:30 - 21:00 Uhr in der Villa Eberhardt, Heidenheimer Str. 80 statt.

Dr. Joachim Seng, Frankfurt:
"Monsieur Göthé. Goethes unbekannter Großvater"

Sinfoniekonzert des Universitätsorchesters
12. Juli 2018

20:00 Uhr

Pauluskirche Ulm

Programm:

Bruckner 4. Sinfonie in Es-Dur
"die Romantische" 

Leitung: Burkhard Wolf
 

 

Stammzellen in der Regenerativen Medizin – was ist heutzutage möglich?
14. Juli 2018

Vortragsreihe der Ulmer Universitätsgesellschaft
11 Uhr
Studio der Sparkasse Ulm, Geschwister-Scholl-Platz 2,
89073 Ulm

Prof. Dr. Michael Kühl

Leiter des Instituts für Biochemie und Molekulare Biologie
Medizinische Fakultät
Universität Ulm

Der Mensch ist nicht in der Lage, zelluläre Schädigungen nach einem Herzinfarkt oder bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Parkinson zu regenerieren. Stammzellen könnten hier in der Zukunft eine mögliche Therapieoption darstellen, da sie in der Lage sind, sich in verschiedene Zelltypen des Körpers zu spezialisieren. Während adulte Stammzellen auch bei Erwachsenen noch in einigen Organen vorkommen und dort organspezifisch Zellen nachbilden, finden sich embryonale Stammzellen nur in frühen Embryonen. Diese können sich, anders wie adulte Stammzellen, in alle Zelltypen der Körpers entwickeln und haben daher ein größeres therapeutisches Potential. Seit einigen Jahren können Zellen, die embryonalen Stammzellen ähnlich sind, aus Zellen Erwachsener hergestellt werden. Neue Methoden zur Veränderung der genetischen Information versprechen zudem die Möglichkeit, genetisch bedingte Erkrankungen mit Hilfe von Stammzellen zu therapieren. Dieser Vortrag stellt den heutigen Stand der Technik bezüglich Stammzelltherapien dar und geht zugleich auf die damit verbundenen ethischen Fragen und rechtlichen Rahmenbedingungen ein.

 

 

Künstliche Gelenke – von sinnvoller Therapie bis Lifestyle Neue Aspekte aus Klinik und Forschung
28. Juli 2018

Vortragsreihe der Ulmer Universitätsgesellschaft
11 Uhr
Studio der Sparkasse Ulm, Geschwister-Scholl-Platz 2,
89073 Ulm

Prof. Dr. med. Heiko Reichel

Ärztlicher Direktor
der Orthopädischen Universitätsklinik Ulm am RKU

Die Behandlungsqualität des Gelenkersatzes hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Aktuelle Daten aus dem „Weißbuch Gelenkersatz“ zeigen: Die Endoprothetik an Hüft- und Kniegelenk zählt heute zu den erfolgreichsten operativen Eingriffen, 90 Prozent aller künstlichen Hüft- und Knieprothesen halten länger als 15 Jahre und verhelfen den Betroffenen zu neuer Lebensqualität. In letzter Zeit wurden deutliche Fortschritte im Bereich der Implantatmaterialien, des Prothesendesigns und insbesondere der operativen Abläufe erreicht. Je präziser das Kunstgelenk eingebaut wird, je muskel- und weichteilschonender die Implantation erfolgt, desto besser ist die langfristige Funktion und die Haltbarkeit des Gelenkersatzes.
Obwohl mit modernen Endoprothesen nahezu alle Alltags- und Sportaktivitäten möglich sind, kommt dem verantwortungsvollen Umgang des Patienten mit seinem künstlichen Gelenk eine hohe Bedeutung zu: Während gleitende Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Skilaufen, Wandern oder Golfen problemlos ausgeübt werden können, sollten Belastungsspitzen durch Sprünge, Stöße und hohes Gewicht vermieden werden. Der Patient muss verstehen, dass künstliche Gelenke heute vieles, aber eben nicht alles erlauben.

 

 

 

 

Medizinische Visualisierung für Diagnostik und Intervention
4. August 2018

Vortragsreihe der Ulmer Universitätsgesellschaft
11 Uhr
Studio der Sparkasse Ulm, Geschwister-Scholl-Platz 2,
89073 Ulm

Prof. Dr. Timo Ropinski

Institut für Medieninformatik
Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie

Da bildgebende Verfahren in der Medizin heute die Erfassung eines breiten Spektrums anatomischer und funktioneller Daten erlauben, spielt die visuelle Datenanalyse zunehmend eine wesentliche Rolle. Bilddaten werden nicht nur zu diagnostischen Zwecken herangezogen, sondern auch zur Planung, Durchführung und Auswertung von medizinischen Eingriffen. In diesem Vortrag soll die Rolle der Medizinischen Visualisierung beleuchtet und an angewandten Beispielen diskutiert werden, wie sie in der medizinischen Bildauswertung eingesetzt werden kann. Dabei liegt der Fokus auf interaktiven Visualisierungstechniken, die es erlauben, mit den zu analysierenden Daten in einem explorativen Prozess zu arbeiten. Während Teile der vorgestellten Visualisierungstechniken für die medizinische Diagnostik entwickelt wurden, sind andere für den Einsatz in Bild-gestützte Interventionen gedacht.