50 Jahre Universität Ulm: UUG-Vortragsreihe – Wissen erleben

Vignette_50Jahre_72dpiIm Jubiläumsjahr 2017 der Universität Ulm stehen die Vortragsreihen der UUG unter einem ganz besonderen Vorzeichen. Es sind vor allem die Forschungsschwerpunkte und Leuchtturmprojekte der Universität, die bei drei Vortragsreihen mit insgesamt 9 Vorträgen dargestellt werden.

Den Auftakt machte als 50. Vortrag bereits am 14. Januar das Thema "Volkskrankheit Trauma". Am 04. Februar ging es um "Neuartige Batteriekonzepte in der Energiespeicherung". Der letzte Vortrag in dieser ersten Reihe widmet sich am 18. Februar dem Thema "Diamanten und Quantentechnologie".
Auch die Termine für die nächste Vortragsreihe von Mai bis Juli 2017 sind nachstehend aufgeführt.

Die seit Sommer 2010 durchgeführten Vorträge finden Sie hier

Video-Aufzeichnungen einzelner Vorträge können Sie sich hier anschauen (youTube).

Diagnostik und Behandlung von Leukämien im Zeitalter der modernen Genomforschung
20. Mai 2017

 

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Vortragsreihe der Ulmer Universitätsgesellschaft zum 50jährigen Jubiläum der Universität Ulm
11 Uhr; neue Kundenhalle der Sparkasse Ulm, Neue Straße 66, 89073 Ulm

Prof. Dr. Hartmut Döhner

Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Ulm

 

 

 

Autonomes Fahren: Hype oder schon bald Realität?
24. Juni 2017

 

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Vortragsreihe der Ulmer Universitätsgesellschaft zum 50jährigen Jubiläum der Universität Ulm
11 Uhr; neue Kundenhalle der Sparkasse Ulm, Neue Straße 66, 89073 Ulm

Prof. Dr. Klaus Dietmayer

Leiter des Instituts für Mess-, Regel- und Mikrotechnik, Universität Ulm

Wird autonome Mobilität die Gesellschaft ähnlich verändern wie das Internet oder Mobilfunk? Automatisierte Fahrzeuge werden inzwischen von fast allen Fahrzeugherstellern angekündigt und aktiv beworben. Sie sind sogar mit limitierter Funktionalität schon heute Realität. Im Rahmen des Vortrages werden die Chancen und Möglichkeiten, aber auch die technischen, gesetzlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen des vollautomatisierten Fahrens näher beleuchtet. Vor dem Hintergrund der verschiedenen Automatisierungsgrade und der sehr unterschiedlichen Verkehrskomplexität auf Autobahnen, Landstraßen und in der Stadt werden zudem Einblicke in die notwendigen Technologien und Methoden zur Realisierung eines automatisierten Fahrzeugs gegeben. Praxisbeispiele aus aktuellen Forschungsprojekten der Universität Ulm auf diesem Gebiet zeigen die heutigen Grenzen, aber auch das zukünftige Potential neuester Technologien, wie beispielsweise im Bereich des maschinellen Lernens, auf.

 

 

EcoHealth: Wie beeinflussen Umweltveränderungen die Gesundheit von Tier und Mensch?
1. Juli 2017

 

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Vortragsreihe der Ulmer Universitätsgesellschaft zum 50jährigen Jubiläum der Universität Ulm
11 Uhr; neue Kundenhalle der Sparkasse Ulm, Neue Straße 66, 89073 Ulm

Prof. Dr. Simone Sommer

Leiterin  des Instituts für Evulotiontheorie und Naturschutzgenomik, Universität Ulm

Intakte Ökosysteme sind von zentraler Bedeutung für die Gesundheit von Wild-, Nutztier und des Menschen - aber sie sind durch diverse Faktoren gefährdet. Unsere Biodiversität wird neben den ‚üblichen Verdächtigen‘, wie Zerstörung des Lebensraumes, Verschmutzung und eingeschleppte, invasive Arten zunehmend durch Krankheiten bedroht. Die Zahl der wirtsübergreifenden Krankheitsausbrüche („Zoonosen“) steigt drastisch an.
Was sind die Ursachen zunehmender Infektionskrankheiten? Zusammenbruch der ursprünglichen Artengemeinschaften? Zunehmende Interaktion von Wildtier, Nutztier und Mensch in ursprünglichen Wildtierrefugien? Verlust der genetischen Variabilität und damit Anpassungsfähigkeit des Immunsystems?
Durch Kombination feldökologischer Freilandforschung und neueste Sequenzierungstechnologien können die evolutionsökologischen und genomischen Grundlagen untersucht werden, die die Anpassungsfähigkeiten von Wildtieren an veränderte Umweltbedingungen und ihren Gesundheitszustand beeinflussen. Der Gesundheitszustand der Tiere ist dabei letztlich auch für den Menschen von ganz besonderer Bedeutung: Bei starker Vermehrung von Pathogenen in gestressten Tierpopulationen steigt deren Mutationsrate und damit auch potenzielle Übertragungsmöglichkeiten auf andere Arten.