5. Albsymposion zum Schutz der Artenvielfalt

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Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb nachhaltig bewahren

Wacholderheide auf der Schwäbischen Alb (Symbolbild)

Die Wiesen, Wälder und Wacholderheiden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb bieten unzähligen Tieren und Pflanzen einen einzigartigen Lebensraum. Trotzdem macht das Artensterben auch dort nicht Halt. Impulse für die nachhaltige Nutzung und Pflege dieser Kulturlandschaft gibt das 5. Albsymposion, das am Freitag, 19. November, und am Samstag als Hybridveranstaltung stattfindet.

Mit Vorträgen, Diskussionen und Posterpräsentationen soll der Austausch zwischen Forschenden, lokalen Entscheidungsträgern sowie Interessierten gefördert werden. Veranstalter sind die Plattform Biodiversitätsexploratorien, insbesondere das Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik der Universität Ulm, sowie die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Bei der Hybridveranstaltung (Präsenz und online) werden beispielsweise die Auswirkungen von Wald- und Grünlandnutzung auf die Biodiversität dargestellt sowie nachhaltige Lösungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt diskutiert. Außerdem gewähren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einblicke in Forschungsvorhaben im Biosphärengebiet – etwa zum Insektenmonitoring.

Das Biodiversitätsexploratorium Schwäbische Alb ist Teil einer Forschungsplattform, die seit 2006 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Auf standardisierten Untersuchungsflächen erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie sich unterschiedliche land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftungsformen auf die Biodiversität auswirken. Die wissenschaftliche Leitung des Exploratoriums Schwäbische Alb hat Professor Manfred Ayasse von der Universität Ulm. 

Termin im Überblick:

5. Albsymposion „Biodiversität in der Kulturlandschaft – Grundlagen, Entwicklungen und nachhaltige Lösungsansätze zum Schutz der Artenvielfalt“
Freitag, 19.11. ab 13:00 Uhr
Samstag, 20.11. ab 9:00 Uhr

Programm und Zugangslinks (Zoom) finden Sie hier

Text und Medienkontakt: Annika Bingmann