Ulmer Forschung zu Energiewandlung und -speicherung international gefragt

Kanadische Wissenschaftler zu Gast an der Uni Ulm

Eine Delegation kanadischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat sich vergangene Woche an der Universität Ulm über Energiewandlung und -speicherung informiert. Im Fokus der Forschenden von den Hochschulen Ryerson University in Toronto, University of Ottawa, University of Waterloo und von der École Polytechnique de Montréal stand die Forschung rund um die Batterie der Zukunft.

Die Gruppe wurde vom Vizepräsidenten für Forschung, Professor Joachim Ankerhold, an der Uni Ulm begrüßt. „Der Besuch der kanadischen Delegation ist ein weiterer Beweis dafür, wie stark sich hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt für die bei uns geleistete Forschung im Bereich Energie interessieren und welch großes Ansehen unsere Kompetenzen auf diesem Gebiet in der internationalen ‚Wissenschaftsgemeinde‘ genießen“, so Professor Joachim Ankerhold.

Professor Axel Groß, Leiter des Instituts für Theoretische Chemie, stellte als stellvertretender Sprecher das Exzellenzcluster “POLiS – Post Lithium Storage Cluster of Excellence“ vor. Im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder wird der Forschungsverbund des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Uni Ulm und Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) für zunächst sieben Jahre mit rund 50 Millionen Euro gefördert. Das Ziel der Forschenden sind leistungsfähige und umweltfreundliche Batterietechnologien jenseits von Lithium. Auf dem eintägigen Besuchsprogramm in Ulm standen darüber hinaus Besuche im Helmholtz-Institut Ulm (HIU) sowie im ZSW.

 

Text und Medienkontakt: Daniela Stang