Termine

Hier finden Sie eine Aufstellung der UUG-Vorträge, der Vorträge des studium generale und des Humboldt-Studienzentrum sowie der Angebote des Musischen Zentrums der Universität.

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Sensoren in neuen Frequenzbereichen – von den Millimeterwellen bis zu Terahertz-Frequenzen
23. Februar 2019

Vortragsreihe der Ulmer Universitätsgesellschaft
11 Uhr
Studio der Sparkasse Ulm, Geschwister-Scholl-Platz 2,
89073 Ulm

Sensoren in neuen Frequenzbereichen –
von den Millimeterwellen bis zu Terahertz-Frequenzen

Prof. Dr.-Ing. Christian Waldschmidt 

Institutsdirektor
Institut für Mikrowellentechnik
Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie
Universität Ulm

Aktive Sensoren basierend auf elektromagnetischen Wellen wie Radarsensoren wurden bisher vor allem im Mikrowellenbereich aufgebaut. Der enorme Fortschritt in den Halbleitertechnologien macht heute die Erschließung neuer Frequenzbereiche bis zu Terahertz-Frequenzen möglich. Dadurch lassen sich völlig neue Anwendungen mit kleinsten Sensoren erschließen.
Der Vortrag zeigt die physikalischen Grundlagen, Herausforderungen und technischen Möglichkeiten dieses neuen Frequenzbereichs auf. Anhand von Beispielen wie bildgebendes Radar für die Fahrerassistenz bzw. für das automatisierte Fahren und industriellen Messanwendungen wird die große Vielfalt zukünftiger ziviler Anwendungen der Sensorik diskutiert.

 

 

 

 

 

 

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Urologische Krebsmedizin: Wie profitieren Patienten von modernen innovativen Verfahren
2. März 2019

Vortragsreihe der Ulmer Universitätsgesellschaft
11 Uhr
Studio der Sparkasse Ulm, Geschwister-Scholl-Platz 2,
89073 Ulm

Urologische Krebsmedizin: Wie profitieren Patienten von modernen innovativen Verfahren

Prof. Dr. med. Christian Bolenz 

Ärztlicher Direktor
Klinik für Urologie und Kinderurologie
Universitätsklinikum Ulm

Etwa 20% der jährlich in Deutschland diagnostizierten Krebserkrankungen fallen in das Fachgebiet der Urologie. Prostata -, Harnblasen - und Nierenkrebs sind Tumore, die durch operative und medikamentöse Verfahren oft erfolgreich behandelt werden können. Aufgrund der demografischen Entwicklung werden diese Erkrankungen in den nächsten Jahrzehnten weiter zunehmen und der urologische Versorgungsbedarf steigt bis in das Jahr 2030 deutlich an.
Die Urologie war schon immer von technologischen Neuentwicklungen geprägt. Beispielhaft seien die endoskopischen Techniken, die extrakorporale Stoßwellenbehandlung, die Lasertherapie und die Laparoskopie zur operativen Tumorentfernung genannt. Durch diese Verfahren wurden enorme Behandlungsfortschritte erreicht. Innerhalb der letzten 5 Jahre hat sich die technologische Entwicklung in der urologischen Krebsmedizin nochmals beschleunigt und es wurden viele neue Verfahren der Bildgebung, der computerunterstützten Diagnostik, der roboterassistierten minimalinvasiven Techniken sowie medikamentöse Neuentwicklungen in die Klinik eingeführt.
Der Vortrag soll unter Berücksichtigung von Aufwand und tatsächlichem Nutzen zeigen, wie Patienten von den Neuentwicklungen profitieren können.

 

 

 

 

 

 

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Geheimnisvolle Leuchtspuren aus dem Meer: Ein kleines Molekül revolutioniert die biomedizinische Forschung
9. März 2019

Vortragsreihe der Ulmer Universitätsgesellschaft
11 Uhr
Studio der Sparkasse Ulm, Geschwister-Scholl-Platz 2,
89073 Ulm

Geheimnisvolle Leuchtspuren aus dem Meer:
Ein kleines Molekül revolutioniert die biomedizinische Forschung

Prof. Dr. Franz Oswald

Zentrum für Innere Medizin
Universitätsklinik Ulm
Abteilung Innere Medizin I

Der japanische Wissenschaftler Shimomura isolierte vor fast 60 Jahren bei seinen Untersuchungen zu Leuchterscheinungen in der Meeres-Qualle Aequoria Victoria eine grün fluoreszierende „Substanz“. Erst 50 Jahre später, 2008, wurde er dafür mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt. Zunächst interessierte sich niemand für sein leuchtendes Molekül. Erst nachdem Martin Chalfie 1994, also ca. 30 Jahre später, seine bahnbrechende Arbeit zur Verwendung des Moleküls als Sensor für die Regulation von Genen in verschiedenen Organismen publiziert hatte, begann die Erfolgsgeschichte des sogenannten Grün Fluoreszierenden Proteins (GFP), ohne das die modernen Lebenswissenschaften heute undenkbar wären.
Da seine Leucht-Eigenschaft auf der DNA „kodiert“ ist, konnten zum ersten Mal Vorgänge der Zellphysiologie, der Embryonalentwicklung bis hin zur Tumorentstehung verfolgt werden. Und das in Echtzeit in lebenden Zellen und Organismen. Bis heute resultiert daraus die Entdeckung neuer Farbvarianten und die Entwicklung „intelligenter Sensoren“ bis hin zu neuartigen Mikroskopen mit höchster Detail-Auflösung, die 2014 mit einem weiteren Nobelpreis für Chemie geehrt wurde.

 

 

 

 

 

 

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12. Ulmer Denkanstösse 2019
14. März 2019

Zeit: Donnerstag 14. März bis Samstag, 16. März 2019

Ort: Stadthaus Ulm

Gemeinsame Veranstaltung der Stadt Ulm, der Universität Ulm (Humboldt-Studienzentrum) und der Sparda -Bank Baden-Württemberg

Thema: "Einsamkeit"

(mit Prof. Hartmut Rosa, Prof. Manfred Spitzer u. a.)